Buchtip: Baukosten bei Neu- und Umbauten

Baukosten bei Neu- und UmbautenDas Thema Baukosten ist ein Dauerbrenner in der Baubranche. Dies nicht zuletzt auch aufgrund der teilweise massiven Kostenüberschreitungen bei Bauprojekten, die dann immer wieder bei diversen Großprojekten wie z.B. Skylink in Wien auch medial breitgetreten werden. Der heutige Buchtip liefert in einem recht weit gestreuten Potpourri einen Überblick zu den Themen Planung und Steuerung von Baukosten, bleibt aber dabei auf die bundesdeutschen Regelwerke (z.B. DIN 276) beschränkt. Neben den eher sehr allgemein gehaltenen Kapiteln zur Methodik, der Projektorganisation im Konnex mit dem Kostenmanagement und einer eingehenden Betrachtung der DIN 276 finde ich insbesondere das leider nur sehr kurze Kapitel über die werkvertraglichen Aspekte der Baukostenplanung und die Gedanken zur Mitwirkungspflicht des Auftraggebers beim Baukostenmanagement sehr interessant. Kurzexkurse in die Bereiche der Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Baukosten und Facility-Management sowie Nutzungskosten im Hochbau liefern am Ende des Buches ein paar Denkanstöße, ohne konkrete Lösungsansätze oder Beispiele aufzuzeigen.

Erschienen ist das Buch von Klaus D. Siemon, welches mittlerweile in der 4. Auflage (2009) vorliegt, im Vieweg+Teubner Verlag. Es umfasst 287 Seiten und ist derzeit bei amazon.de für 39,90 EUR zu erwerben.

Warum (k)ein Projektstrukturplan Sinn macht

Projekte sind per se keine Ansammlung von Routineaufgaben. Daher macht es Sinn, die einzelnen Arbeitspakete, die im Zuge des Projektes abzuarbeiten sind, zu definieren, zu strukturieren und zu beschreiben. Das Werkzeug dafür heisst Projektstrukturplan (kurz: PSP). Aber gerade bei (Hoch)Bauprojekten gibt es eine Vielzahl an Arbeitspaketen, die bei nahezu jedem Projekt hinsichtlich Leistungsumfang, Vorgangsweise und Teilprozessen immer wieder die selben sind (z.B. Vorentwurfsplanung, Entwurfsplanung, Kostenmanagement, etc.). Weiterlesen