openPM – freies PM-Praxiswissen (auch für Bauprojekte)

Die Katze ist ja längstens seit dem letztwöchigen Interview von meinem Blogger-Kollegen Stefan Hagen im ProjektMagazin.de endgültig aus dem Sack. Und es begann auch gleich in der PM-Szene ein wenig zu brodeln und das Brodeln zieht schon Kreise, wie man in den Diskussionen auf Stefans Blog (hier), in den Kommentaren zum Interview im ProjektMagazin.de (hier, kostenpflichtig), auf Google+ in den letzten Tagen und heute hier bei heise.de miterleben konnte.Stein des Anstosses dieser Diskussionen ist die auf dem PM Camp 2011 aus der Taufe gehobene #openPM Intiative – und das ganz ohne direkte Nennung von #openPM in dem Interview von Stefan. Dabei soll #openPM gar nicht polarisieren, sondern eher verbinden, denn “#openPM ist eine offene, frei zugängliche, unabhängige und nicht kommerzielle Plattform für Projektmanagement und alle, die an Projekten arbeiten. Aus der Praxis für die Praxis werden gemeinsam qualitativ hochwertige, interdisziplinäre, vielfältige und unter einer freien Lizenz nutzbare Tools und Prozesse als zentral verfügbares Know-how gesammelt, bereitgestellt und weiter entwickelt.” (Quelle: www.openpm.info).

#openPM ist aus einer Idee von Marcus Raitner entstanden, zu der er hier, hier und hier aufgerufen hat und die er auch am PM Camp 2011 vorgestellt hat. Als Ex-PMA-Mitglied fand ich diese Idee spannend und habe mich auch spontan zur aktiven Unterstützung entschlossen. Das hat drei Gründe: das offene Credo mit freiem Wissenszugang, das verbindende Element (#openPM sieht sich nicht als Gegenbewegung zu etablierten Verbänden, Institutionen, etc.) und vor allem der interdisziplinäre, praxisorientierte Ansatz.

Aber was kann #openPM im Bauprojektmanagement beitragen? Eine ganze Menge, denke ich! Bei meinem bisherigen Austausch mit Kollegen und Kolleginnen aus anderen Branchen (z.B. IT, Softwareentwicklung, etc.) im Sinne des sprichwörtlichen Blickes über den Tellerrand habe ich stets Anregendes für die eigene Projektarbeit mitnehmen können. Und das gelingt nur bei einem direkten Praxistalk, fern ab vom standardisierten PM-Fibel-Einheitsbrei mit standardisierbraem Allgemeingültigkeitsanspruch. #openPM wird genau für diesen hoffentlich synergetisierenden Praxistalk eine frei zugängliche Plattform der Vielfalt an Möglichkeiten und Lösungsansätzen zu unterschiedlichen Problemstellungen aus dem Projektmanagementalltag bieten. Daraus kann (neues) Wissen generiert werden und ich bin mir sicher, dass es mit den Erkenntnissen und Anregungen aus einer derartigen Plattform auch gelingen kann, vieles vor allem im Planungsprozess und in der Projektvorbereitung von Bauprojekten neu zu (über)denken.

Wer sich für #openPM interessiert, findet hier nähere Informationen und einen Link zum Mitmachen.

Bildnachweis: Das Artikelbild “open” wurde von Rupert Ganzer auf Flickr unter einer Creative Commons Lizenz (CC BY 2.0) veröffentlicht.

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