Rückblick: ICC 2012 und PM Camp 2012

Besser spät als nie und deshalb kommt jetzt noch ein kurzer, knackiger und stark komprimierter Rückblick zum ICC 2012 und zum PM Camp 2012.
Anfang November war ein intensives Wochenende in Innsbruck und Dornbirn am Programm. Gleich zwei Veranstaltungen galt es nahezu zeitgleich zu besuchen. Anstrengend, aber lohnend und lehrreich … 

Zunächst war ich beim ICC 2012 in Innsbruck, das dieses Jahr unter dem Motto “Planen und Bauen im Lebenszyklus – Fiktion oder Realität?” stand. Veranstaltet wurde das zwei-tägige Seminar vom i3b (Arbeitsbereich für Baubetrieb, Bauwirtschaft und Baumanagement) der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Im Veranstaltungstitel schwingt zwischen den Zeilen das Modewort Nachhaltigkeit deutlich hörbar mit. Das Programm bat dazu eine Themenvielfalt, die von der Lebenszykluskostenorientierten Beschaffung, über die Frage “Durch Zertifizierung fit für den Lebenszyklus?” bis hin zu konkreten nachhaltigen Systemlösungen aus Aluminium reichte. In meinem Beitrag, der hier nachgelesen werden kann, habe ich mich mit dem nachhaltigen Planungsprozess beschäftigt (die Präsentationsfolien gibt’s hier). Sehr spannend war auch der Workshop am Donnerstag Nachmittag mit einigen Diskussionen rund um das Thema Nachhaltiges Planen und Bauen. An diesen zwei Halbtagen ist mir jedoch die deutliche Dominanz der Lebenszykloskostenorientierten Herangehensweise an den Themenkomplex nachhaltiges Planen und Bauen aufgefallen. Dem kann ich mich aber nicht anschließen, dann ich bin nicht der Meinung, dass der Schlüssel zu nachhaltigen Bauwerken in einer bloßen Optimierung der Lebenszykluskosten liegt. Hierzu herrscht eindeutig noch Diskussionsbedarf!

Am Freitag zu Mittag bin ich dann mit einigen Erwartungen im Gepäck beim PM Camp 2012 in Dornbirn eingetrudelt. Zu diesem Zeitpunkt war die Veranstaltung schon einen Abend und einen halben Tag alt. Gleich vorweg: dank der perfekten Vorbereitung und Organisation ist das PM Camp auch heuer wieder eine erfrischende, anregende, informative, spannende und intensive Veranstaltung geworden. Auf Twitter habe ich an diesen Tage gelesen, dass das PM Camp wie ein Familientreffen ist, bloß ohne die nervigen Verwandten. Ich denke, alle die auch schon beim ersten PM Camp 2011 dabei waren, können das bestätigen.
Das Wicked Question Game unter dem Motto “Stellen wir (uns) die richtigen Fragen?” zur Frage “Wie können Projekte gelingen?” war heuer eine Session, die immer noch bei mir nachhängt. Eine Zusammenfassung findet Ihr unter diesem Link auf openPM, dort kann dazu auch weiter diskutiert werden.

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