Die 7 Wege zur Effektivität

coveyDer Bestseller von Stephen R. Covey stand schon eine ganze Weile in meinem Regal, ehe ich mich im Sommer letzten Jahres daran machte, ihn zu lesen. Fertig gelesen habe ich das Buch bis heute nicht, aber ich habe es mir angehört. Was ja dank der Hörbuchversion sehr bequem und getreu dem Motto “double your time” beim Radfahren, Spazierengehen, Autofahren oder in einem entspannten Moment auf der Couch hervorragend funktioniert.  Weiterlesen

Was ist Nachhaltigkeit?

Woher kommt eigentlich der Begriff Nachhaltigkeit und was hat das mit dem Projektmanagement und der Planung von Bauwerken zu tun? Ist Nachhaltigkeit etwas ganz Neues oder eigentlich schon ein alter Hut? Wann machen Nachhaltigkeitszertifikate für Bauwerke Sinn? Fragen, die mich bei der Vorbereitung auf meinen Beitrag zum ICC 2012 in Innsbruck beschäftigen und zu denen ich hier erste Gedanken niederschreibe …  Weiterlesen

Bauprojektmanagement 2.0

Zunehmende Komplexität bei Bauprojekten, neue Herausforderungen in der Teamführung und die ganzheitliche Betrachtung der Bauwerke über ihren gesamten Lebenszyklus sowie das Modethema Nachhaltigkeit stellen zentrale Herausforderungen für Projektmanager dar. Aber wie können wir diesen Zukunftsthemen begegnen, was können Schwerpunkte in Lehre und Forschung im Fachbereich Bauprojektmanagement sein? Hier ein paar Gedanken und Ideenskizzen dazu …  Weiterlesen

Eine kurze Abrechnung: Alternative Projektabwicklungsmodelle – was ist geblieben?

Noch vor 10 Jahren wurde auch hierzulande intensiv nach neuen, alternativen Möglichkeiten der Projektabwicklung insbesondere bei Hochbauprojekten gesucht und geforscht. Vor allem Modelle aus dem angloamerikanischen Sprachraum, die in den 1990er-Jahren nach Mitteleuropa geschwappt sind, erfreuten sich großer Beliebtheit in Publikationen und für Pilot- bzw. Versuchsprojekte. Aber was ist heute, 10 Jahre später als Altnative zu den traditionellen Abwicklungsmodellen davon geblieben, oder was hat sich durchgesetzt?

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Terminvereinbarungen in (Bau)Verträgen

Über Baulinks.de bin ich heute auf eine Empfehlung der ARGE Baurecht gestossen, in der dem Leser geraten wird, Fertigstellungstermine für ein (Bau)Projekt am besten vertraglich zu vereinbaren. Bei meinen bisherigen Projekten habe ich noch keinen Bau- oder Planervertrag gesehen, bei dem das nicht der Fall gewesen wäre. Zumindest gab es als Vertragsbestandteil immer einen Terminplan, aus dem Beginn und Ende der vertraglich vereinbarten Leistungen klar ablesbar waren.

Aber es gibt offensichtlich auch Projekte Weiterlesen

Macht nur einen Plan …

Gerade eben bin ich über das folgende Gedicht von Prof. Dr. Bodo Runzheimer in meinem Datenfundus gestolpert, das ausgezeichnet zum stets aktuellen Thema “Änderungsmanagement” passt:

Macht nur einen Plan!!!
Wir ändern morgen, wir ändern heut, wir ändern wütend und erfreut.
Wir ändern, ohne zu verzagen, an allen sieben Wochentagen.
Wir ändern teils aus purer Lust, mit Vorsatz teils, teils unbewusst.
Wir ändern gut und auch bedingt, weil ändern immer Arbeit bringt.
Wir ändern resigniert und still, wie jeder es so haben will.
Die Alten ändern und die Jungen, wir ändern selbst die Änderungen.
Wir ändern, was man ändern kann, und stehen dabei unsern Mann.
Und ist der Plan auch schon gelungen, bestimmt verträgt er Änderungen.
Wir ändern deshalb früh und spät alles was zu ändern geht.
Wir ändern heut und jederzeit, zum Denken bleibt uns wenig Zeit.
Änderungen vorbehalten!

Prof. Runzheimer war bis 2002 Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft in Pforzheim

openPM – freies PM-Praxiswissen (auch für Bauprojekte)

Die Katze ist ja längstens seit dem letztwöchigen Interview von meinem Blogger-Kollegen Stefan Hagen im ProjektMagazin.de endgültig aus dem Sack. Und es begann auch gleich in der PM-Szene ein wenig zu brodeln und das Brodeln zieht schon Kreise, wie man in den Diskussionen auf Stefans Blog (hier), in den Kommentaren zum Interview im ProjektMagazin.de (hier, kostenpflichtig), auf Google+ in den letzten Tagen und heute hier bei heise.de miterleben konnte. Weiterlesen

Nachhaltigkeitsaspekte bei der Immobilieninvestition – aber denkt auch wer an die Planung?

Heute ist bei ILM (wieder) ein Artikel über Nachhaltigkeitsaspekte bei Immobilieninvestitionen erschienen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer gleichnamigen Studie von Ernst&Young. In dem Artikel wird die Studie kurz skizziert und mir ist der folgende Absatz besonders aufgefallen: „Fast 90 Prozent der befragten Institute und Unternehmen in Deutschland sind zudem der Meinung, dass Nachhaltigkeit im Portfoliomanagement in Bezug auf die Rendite und Energieeffizienz die größte Rolle spiele.

Wenn also Nachhaltigkeit bei Immobilieninvestitionen eine derart gewichtige Rolle zu spielen beginnt, dann ist es höchste Eisenbahn, dass wir uns auch Gedanken machen, wie wir Nachhaltigkeitsaspekte in den Planungsprozess von Immobilien integrieren können. Weiterlesen

Innovatives Bauwesen (?)

Foto/Bild von KMJ & Edokter

[Achtung: dieser Beitrag ist lang, wirkt ein bisschen wie science-fiction, ist bewusst überspitzt und polemisch formuliert, um zu polarisieren und an-/aufzuregen!]
Die Baubranche ist nicht unbedingt für ihre Veränderungsfreudigkeit bekannt. Vielmehr haftet an ihr eher ein konservatives Image. Dies bestätigt auch, wenn man ehrlich ist, ein rascher Blick in diverse Fachmagazine. Die Innovationen, über die berichtet wird, beschränken sich meist auf neu modifizierte Baustoffe und Baumaschinen, sowie Software für den Einsatz bei Bauprojekten. Das mag jetzt vielleicht polemisch anmuten, ist aber bei genauerer Betrachtung insbesondere im Hinblick auf den Einsatz neuer Kommunikationstechnologien in der Baubranche meiner Meinung nach berechtigt. Weiterlesen

Drei Aspekte zur Qualität der Planung

Wie legt man eigentlich die Qualität der Planung fest? Wie manifestiert man die Planungsqualität in einem Vertrag zwischen dem Bauherren und dem Planer und was sind dafür messbare Größen? Das sind zentrale Fragen, die ich in der Diskussion rund um die “Beste Qualität als Planungsziel” in der Ausgabe 40/10 der Österreichischen Bauzeitung vermisst habe. Zugegeben: die Äusserungen zu einem Prozentsatz von 2,6 für Planungsleistungen eines Architekten und die haarsträubenden Argumente, warum das ausreichend sei, sind meiner Meinung nach entbehrlich. Es geht beim Thema Qualität der Planung respektive Planungsqualität auch nicht um die Frage der Honorarermittlung für Planungsleistungen, sondern darum, wie der Bauherr ein möglichst optimales Planungsergebnis für seine Bauaufgabe bekommt. Weiterlesen