Bauprojektmanagement 2.0

Zunehmende Komplexität bei Bauprojekten, neue Herausforderungen in der Teamführung und die ganzheitliche Betrachtung der Bauwerke über ihren gesamten Lebenszyklus sowie das Modethema Nachhaltigkeit stellen zentrale Herausforderungen für Projektmanager dar. Aber wie können wir diesen Zukunftsthemen begegnen, was können Schwerpunkte in Lehre und Forschung im Fachbereich Bauprojektmanagement sein? Hier ein paar Gedanken und Ideenskizzen dazu …  Weiterlesen

Nachhaltig planen

Nachhaltiges Bauen ist in aller Munde. Bevor jedoch nachhaltig gebaut werden kann, muss auch nachhaltig geplant werden. Was zunächst wie eine Selbstverständlichkeit klingt, ist bei genauer Betrachtung im realen Planungsprozess meist nicht einfach umsetzbar. Moderne Zertifizierungssysteme für nachhaltige Immobilien (wie beispielsweise ÖGNI oder DGNB) bieten mit vielfältigen Kriterien einen Beurteilungsmaßstab, der bereits im Planungsprozess berücksichtigt werden muss. Doch auch unabhängig davon, ob ein Bauwerk einer solchen Zertifizierung unterzogen werden soll, sind bei einer nachhaltigen Planung neben bloßen Energieeffizienzmaßnahmen auch Umwelteinflüsse (beispielsweise von Baustoffen) oder sozio-kulturelle Aspekte zu betrachten.

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openPM ist online (live und in Farbe)

Mitmachen und voneinander lernen lautet die Devise von openPM, einer unabhängigen Plattform für offenes, frei zugängliches Wissen rund um Projektmanagement. Seit heute ist das openPM-Wiki unter www.openpm.info online und kann von allen, die sich für Projektmanagement interessieren, aktiv und passiv genutzt werden.  Weiterlesen

Von schwarzen Schwänen und Improvisation

Fehler passieren und sind menschlich. In der Projektplanung wird stets versucht, Fehler möglichst auszuschließen oder zumindest zu minimieren. Aber selbst die beste und genaueste Planung liefert keine Garantie auf ein fehlerfreies Projekt. Denn schliesslich gibt es auch jene Fehler, die vom ganzen Projektteam gemeinsam geplant werden. Zum Beispiel, wenn Voruntersuchungen und Studien aus der Projektvorbereitung unzureichendes Datenmaterial für die Projektplanung liefern und somit die Grundlage für ein höchst unwahrscheinliches Ereignis – einen sog. schwarzen Schwan – bedeuten.
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Was ist eigentlich ein Projekt?

Das sollte doch klar sein, oder? Möchte man zumindest meinen, denn die jüngste Definition des Begriffs Projekt im ProjektMagazin.de wirft einige als beantwortet geglaubte Fragen wieder auf – oder war es nur der Staub der Zeit, der die offenen Fragen als scheinbar beantwortet erscheinen ließ?

Unter Projektmanagement Kompakt, das einen “schnellen Überblick über die wesentlichen Inhalte des Projektmanagements” geben soll, wird das Projekt nun wie folgt definiert:
Ein Projekt ist ein einmaliger Geschäftsprozess, der von der Geschäftsführung anhand eines Business Cases genehmigt wird, von einer temporären Organisationseinheit gemanagt wird, ein spezifiziertes Werk erstellt und dieses zu einem definierten Termin und zu vorgegebenen Kosten zur Abnahme an einen Kunden liefert.

Aber wie passen nun Bauvorhaben in diese Definition? Und sind demnach Bauvorhaben auch wirklich Projekte? Weiterlesen

Links (oder rechts) vom Meilenstein

Wer kennt sie nicht, die GANNT-Diagramme, die sich mit mehr als 2.000 Vorgängen über 3 DIN-A0 Blätter mit Schriftgröße 9 erstrecken und mit denen krampfhaft versucht wird, die Komplexität des gesamten Projektes abzubilden. Und das ohne Rücksicht auf Übersicht und Lesefreundlichkeit. Genau diese Termin- bzw. Balkenpläne fristen dann ein einsames Dasein, werden nur ungern von ihren Erstellern aktuell gehalten und auch von den Projektbeteiligten kaum gelesen.

Bei einem der Vorträge im Rahmen des PM Camp 2011 habe ich eine – wenn auch schon bekannte, aber immer noch spannende – Idee in Sachen Terminplanung und – management wieder aufgegriffen: den 1-Seiten-Terminplan. Weiterlesen

openPM – freies PM-Praxiswissen (auch für Bauprojekte)

Die Katze ist ja längstens seit dem letztwöchigen Interview von meinem Blogger-Kollegen Stefan Hagen im ProjektMagazin.de endgültig aus dem Sack. Und es begann auch gleich in der PM-Szene ein wenig zu brodeln und das Brodeln zieht schon Kreise, wie man in den Diskussionen auf Stefans Blog (hier), in den Kommentaren zum Interview im ProjektMagazin.de (hier, kostenpflichtig), auf Google+ in den letzten Tagen und heute hier bei heise.de miterleben konnte. Weiterlesen

Nachhaltigkeitsaspekte bei der Immobilieninvestition – aber denkt auch wer an die Planung?

Heute ist bei ILM (wieder) ein Artikel über Nachhaltigkeitsaspekte bei Immobilieninvestitionen erschienen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer gleichnamigen Studie von Ernst&Young. In dem Artikel wird die Studie kurz skizziert und mir ist der folgende Absatz besonders aufgefallen: „Fast 90 Prozent der befragten Institute und Unternehmen in Deutschland sind zudem der Meinung, dass Nachhaltigkeit im Portfoliomanagement in Bezug auf die Rendite und Energieeffizienz die größte Rolle spiele.

Wenn also Nachhaltigkeit bei Immobilieninvestitionen eine derart gewichtige Rolle zu spielen beginnt, dann ist es höchste Eisenbahn, dass wir uns auch Gedanken machen, wie wir Nachhaltigkeitsaspekte in den Planungsprozess von Immobilien integrieren können. Weiterlesen

Warum (k)ein Projektstrukturplan Sinn macht

Projekte sind per se keine Ansammlung von Routineaufgaben. Daher macht es Sinn, die einzelnen Arbeitspakete, die im Zuge des Projektes abzuarbeiten sind, zu definieren, zu strukturieren und zu beschreiben. Das Werkzeug dafür heisst Projektstrukturplan (kurz: PSP). Aber gerade bei (Hoch)Bauprojekten gibt es eine Vielzahl an Arbeitspaketen, die bei nahezu jedem Projekt hinsichtlich Leistungsumfang, Vorgangsweise und Teilprozessen immer wieder die selben sind (z.B. Vorentwurfsplanung, Entwurfsplanung, Kostenmanagement, etc.). Weiterlesen