Ist die Methode (wirklich) egal?

Was ist wichtiger: Die Projektmanagement-Methode oder die Persönlichkeit des Projektmanagers? Diese Frage stellt das ProjektMagazin.de aktuelle in einer Blogparade unter dem Titel „Klassisch, agil oder egal: Ist ein guter Projektleiter mit jeder Methode erfolgreich?“. Aber lässt sich erfolgreiches Projektmanagement tatsächlich auf die Methodenkompetenz reduzieren?  Weiterlesen

Vier Punkt Null

roboterAlles scheint derzeit 4.0 zu sein. Vor allem in der Industrie. Und was dort schon längere Zeit ein viel diskutiertes Thema ist, kommt allmählich auch in der Baubranche an. Mitte Juni gab es dazu gleich zwei Artikel (hier und hier) in einer Wochenendausgabe von Die Presse zu lesen. Aber was bedeutet dieses Vier Punkt Null eigentlich für das Planen und Bauen in der Zukunft? Welche Möglichkeiten tun sich dadurch auf und welche Themenbereiche sollten in Forschung und Entwicklung untersucht werden? Ein paar (utopische) Gedanken dazu …  Weiterlesen

Drei Tipps für einen Projektkaltstart

Schon mal versucht, in einen fahrenden Zug zu springen? Nicht in einen, der gerade aus dem Bahnhof rollt, sondern in einen ICE in voller Fahrt auf freier Strecke. Nein? Was zunächst wie eine Aufgabe für Chuck Norris klingt, ist bei (Bau)Projekten keine Seltenheit. Die Rede ist von einem bereits gestarteten Projekt, bei dem aus verschiedensten Gründen (doch noch) ein Projektmanagement oder eine Projektsteuerung installiert werden soll.  Weiterlesen

Slow Projects

SpacesnailWer rastet, der rostet, meint ein altkluger Spruch. Aber der hat sich mittlerweile selbst überholt. Denn die Wiederentdeckung der Langsamkeit ist en vogue. In einigen Bereichen, wie zum Beispiel dem Tourismus oder der Gastronomie gibt es entschleunigte Konzepte schon seit einigen Jahren. Es gibt Slow Food, ja sogar Slow Coffee. Und allmählich manifestieren sich die Begriffe Entschleunigung und Langsamkeit als Synonyme für ein höheres Maß an Qualität und mehr Genuss bzw. Lebensfreude. Weiterlesen

Partnering

partneringIn den letzten Monaten hatte ich das Vergnügen, zwei Studierende an der FH Joanneum bei Ihren Abschlussarbeiten begleiten zu dürfen. Beide Studierende hatten sich für ihre Arbeiten ein Thema aus dem Bereich Partnering bei Bauprojekten selbst gewählt. Der eine beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit primär mit Konfliktlösungsansätzen als fixer Bestandteil des Partnering. Der andere hatte sich in seiner Diplomarbeit auf die faire Vertragsgestaltung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer fokussiert.
Aber was sind die Erfolgsfaktoren für das Partnering bei Bauprojekten? Eine Frage, die man bei der aktuell zunehmenden Beliebtheit von Partnering in der Bauwirtschaft unbedingt beantworten sollte.  Weiterlesen

Projektbegleitung – was ist das?

Immer öfter wird auch bei Bauprojekten die Funktion einer externen Projektbegleitung besetzt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die Tätigkeiten des operativen Projektmanagements. Die externe Projektbegleitung hat eine primär unterstützende Funktion für die Projektleitung während allen Projektphasen, also von der Projektvorbereitung bis zum Projektabschluss. Sie stellt also im Organigramm eines Bauprojektes eine Stabstelle neben der operativen Projektleitung dar.

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Drei Aspekte zur Qualität der Planung

Wie legt man eigentlich die Qualität der Planung fest? Wie manifestiert man die Planungsqualität in einem Vertrag zwischen dem Bauherren und dem Planer und was sind dafür messbare Größen? Das sind zentrale Fragen, die ich in der Diskussion rund um die „Beste Qualität als Planungsziel“ in der Ausgabe 40/10 der Österreichischen Bauzeitung vermisst habe. Zugegeben: die Äusserungen zu einem Prozentsatz von 2,6 für Planungsleistungen eines Architekten und die haarsträubenden Argumente, warum das ausreichend sei, sind meiner Meinung nach entbehrlich. Es geht beim Thema Qualität der Planung respektive Planungsqualität auch nicht um die Frage der Honorarermittlung für Planungsleistungen, sondern darum, wie der Bauherr ein möglichst optimales Planungsergebnis für seine Bauaufgabe bekommt. Weiterlesen

Projektmanagement = Schachspielen

© Denis Vorob’yev

© Denis Vorob’yev (http://de.fotolia.com)

In einem interessanten Artikel auf The.Project.Management.Hut habe ich unlängst gelesen, dass Projektmanagement wie Schachspielen gesehen werden kann. Der Autor stellt dabei die These auf, dass eine grundsätzliche Strategie analog einer Schachpartie notwendig ist, mit der man das Projekt von der Start- bis zur Zielliene bringen kann. Dazwischen – sozusagen auf dem Weg (= Projektprozess) – sind Zwischenziele samt zugehöriger Taktik notwendig. Idealerweise sind diese Zwischenziele eindeutig formulierbar, können leicht im Projekt impementiert werden und vor allem sind sie messbar. Damit ist es möglich den Projekterfolg „unterwegs“ zu veranschaulichen und transparent darzustellen. Zudem können so Abweichungen rechtzeitig erkannt werden und allfällig notwendige Steuerungsmaßnahmen veranlasst werden. Grundsätzlich werden die Zwischenziele in mehreren Schritten auf iterativem Wege erreicht, wobei die Iterationsschritte (auch in abgewandelter Form) bis zum Erreichen der Projektziellinie mehrfach wiederholt werden.

Soweit, so gut … aber was bedeutet diese Theorie in Projektion auf ein Bauprojekt? Weiterlesen

Übersicht Projetkabwicklungsmodelle

Projektabwicklungsmodelle

In Form einer Übersicht habe ich versucht, die in Österreich üblichen Projektabwicklungsmodelle und deren wesentliche Fakten zusammenzufassen. Dabei habe ich von einer bloßen Auflistung der Vor- und Nachteile Abstand genommen und bin stattdessen auf die Charakteristik, die Voraussetzungen/Grundlagen und die Risikoverteilung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer in Stichworten eingegangen. Das Ergebnis findet Ihr in der Mindmap nebenan (Klick auf die Abbildung zum Download als PDF). Weiterlesen